Aktuelles

Hommage an die Drei
Ausstellung beim TON:arten Musikvestival in Sasbachwalden
17. bis 22. Juli 2012

Gewöhnlich leben wir in einer Welt der Zweierkonstellationen: in menschlichen Beziehungen bauen wir auf Partnerschaften, unsere Sprache ist durchzogen von „Zweier-Begriffe“: oben - unten, richtig – falsch, alt – jung … Welche neue Weltsicht eröffnet sich, wenn man auf die DREI setzt? Eva Degenhardt arbeitet bei dieser Ausstellung in einem bewährten Team von drei Künstlerinnen, dreier Generationen: mit Charlotte und Anne Nettesheim. Wenn man die Beziehung der drei beschreiben will, kann man dies nicht mit dem Bild einer geraden Linie von der Jüngsten zur Ältesten tun, auch alle Bilder von Stufen, Pyramiden und Wegen beschreiben die Art, wie sie miteinander arbeiten und agieren nicht. Vielleicht könnte man von bewegten Räumen sprechen, die sie selbst schaffen und von denen sie sich immer wieder verändern lassen. Eva Degenhardt, lange Jahre als Künstlerin tätig, drückt dies in ihren Bildern und Materialien aus. Sie arbeitet mit Erde, Asche, Schamotte und Farbpigmenten, in denen das Schwere leicht wird und das Leichte wieder Bodenhaftung gewinnt. Diese wunderbar schwebenden „Raumbilder“ können entstehen, weil Charlotte, die Jüngste, immer wieder alle einengenden Grenzen durcheinander wirbelt und Anne Nettesheim die stabile Grundlage des künstlerischen Schaffens garantiert.
Einige Bilder der Ausstellungen können Sie sich in der Galerie im Bereich Projekte ansehen, dahin kommen Sie hier.

Mehr über das Musikfestival finden Sie unter www.ton-arten.com



Ausstellung:
St. Maria-Magdalena Kapelle auf Melaten
– Eva Degenhardt „Hoffnungsthal“
Juli und November 2012

Der Friedhof Melaten verkörpert auf seine Weise ein Stück Geschichte der Stadt Köln. Als im Jahr 2010 die Stadt Köln das Jubiläum „200 Jahre Friedhof Melaten“ beging, rückte auch die Magdalenen-Kapelle, wie sie im Volksmund genannt wird, in den Fokus des Interesses. Die Kapelle St. Maria-Magdalena gehörte zum ehemaligen Siechenhof (Leprosenheim)der Stadt Köln, der bereits in einer Urkunde von 1243 n. Chr. erwähnt wird, aber schon weit früher bestanden haben dürfte. Jahrhunderte später führten in Köln die Franzosen das französische Friedhofswesen ein. Am 29. Juni 1810 weihte Dompfarrer Michael Joseph Dumont den Friedhof „Melaten“ ein. Die Magdalenen-Kapelle wurde im Laufe der Jahrhunderte unterschiedlich genutzt; zuletzt aber überhaupt nicht mehr. Seit 2004 ist die Kapelle ein Ort für besondere Veranstaltungen: Gespräche, Lesungen, Ausstellungen, die sich mit den großen Fragen über Leben und Tod auseinandersetzen. Die Kapelle soll jedoch nicht ein Ausstellungsort im üblichen Sinne sein, sondern der oder die ausstellende Künstler/in stehen ein Jahr lang im Dialog mit dem Ort und seiner Geschichte. Die am Ende des Jahres in der Kapelle gezeigten Kunstwerke sind Ergebnisse dieses „EinWohnens“. In diesem Jahr stellt sich die Künstlerin Eva Degenhardt dieser Aufgabe. In Zusammenarbeit mit Markus Roentgen, Referent der Abteilung Spiritualität im Erzbistum Köln, und Rainer Will, stellvertretender Leiter des Katholischen Bildungswerkes Köln, präsentiert die Künstlerin ein „offenes“ Werk, das in seinem Wachsen und seiner Veränderung im Laufe des Jahres immer wieder neu erfahren werden kann. Veranstaltungen sind in Zusammenarbeit mit dem Verein philosophiekunst e.V. geplant. Bitte informieren Sie sich unter www.philosophiekunst.com

Werkverzeichnis
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Es soll ein umfassendes Werkverzeichnis entstehen. Alle Bilder werden mit einem "Zertifikat" ausgestattet, welches die Eckdaten des Bildes und die Echtheit beschreibt.
Wir bitten Sie, uns Ihren "Degenhardt" zu melden, im Gegenzug erstellen wir für Sie ein Zertifikat. Bitte melden Sie Ihr Bild bei an@evadegenhardt.de.